Rassismus ist ein tief verankertes gesellschaftliches Problem, das sich in individuellen Vorurteilen, strukturellen Ungleichheiten und systematischer Diskriminierung äußert. Gerade für Freiwillige ist es essenziell, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da sie oft mit diversen Gruppen arbeiten und eine inklusive, diskriminierungsfreie Umgebung schaffen können. Sensibilisierung hilft nicht nur, eigene unbewusste Vorurteile zu erkennen, sondern auch aktiv gegen Ungerechtigkeiten einzutreten.
Angebotene Formate
Meine Seminare zum Thema Rassismus werden online in zwei Formaten angeboten:
3-stündiges Seminar: Ein kompakter Einstieg, um Grundlagen zu verstehen, systematischen Rassismus zu erkennen und Handlungsoptionen zu erarbeiten.
1-tägiges Seminar (6 Stunden): Hier gehen wir tiefer auf individuelle und strukturelle Aspekte von Rassismus ein, reflektieren Privilegien und diskutieren Strategien zur Unterstützung Betroffener.
Warum ein längeres Format wählen?
Der 1-tägige Workshop ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit den komplexen Mechanismen von Rassismus. Die Teilnehmer*innen haben mehr Raum zur Reflexion und für praktische Übungen, um nachhaltig sensibilisiert zu werden.
Warum ist das Online-Format sinnvoll?
Gerade bei sensiblen Themen wie Rassismus kann ein Online-Format Vorteile bieten, insbesondere mehr Anonymität und damit eine niedrigere Hemmschwelle für Austausch und Nachfragen. Gleichzeitig ermöglicht das eigene Zuhause einen geschützten, sicheren Ort für alle Teilnehmenden, fernab von direkter Peer-Dynamik, sodass jede*r im eigenen Tempo und mit individuell empfundenem Sicherheitsgefühl am Seminar teilnehmen kann.
3 Stunden
6 Stunden
Inhalte
- Vorerfahrungen
- Grundlagen
- Systematischer Rassismus
- Aktuelles
- Handlungsoptionen
- Anlaufstellen
- Ausstieg
- Kennenlernen der Teilnehmer*innen
- Vorerfahrungen
- Begriffe
- Formen von Rassismus
- Individueller Rassismus
- Systematischer Rassismus
- Kolonialismus
- Privilegien & Macht
- Aktuelle Herausforderungen
- Ally sein
- Selbstreflexion
- Anlaufstellen
- Ausstieg
Lernziele
Zunächst wird das Vorwissen bzw. die Vorerfahrungen der Teilnehmer*innen anonym abgefragt. Im Anschluss lernen die Teilnehmer*innen die Grundlagen von Rassismus kennen, beispielsweise zum Begriff und welche Arten es gibt. Dieses Wissen wird mithilfe von Übungen gefestigt. Die Teilnehmer*innen lernen, wie sich systematischer Rassismus äußert und welche aktuellen Herausforderungen es gibt (bspw. Inhalte aus der aktuellen Politik etc.). Anschließend lernen sie noch, welchen Handlungsspielraum sie selbst haben und welche Anlaufstellen es für Betroffene von Rassismus und für Zeug*innen gibt. Am Ende erfolgt eine gemeinsame Reflexion und ein Ausstieg.
Nach einem ersten Kennenlernen und dem Austausch über Vorerfahrungen schaffen die Teilnehmer*innen eine gemeinsame Basis. Zentrale Begriffe werden geklärt, um ein gemeinsames Verständnis für den weiteren Workshopverlauf sicherzustellen. Die Teilnehmer*innen lernen die Unterschiede zwischen individuellem und systematischem Rassismus kennen und festigen ihr Wissen durch Übungen. Der Begriff Kolonialismus wird erläutert und anhand von aktuellen Beispielen veranschaulicht. Darauf aufbauend reflektieren die Teilnehmer*innen ihre eigenen Privilegien und Machtpositionen. Es wird besprochen, wie Stereotype und Vorurteile entstehen, wie sie sich im Alltag zeigen und wie man ihnen entgegenwirken kann. Zudem werden aktuelle Herausforderungen und gesellschaftliche Debatten aufgegriffen, um das Gelernte mit realen Beispielen zu verbinden. Zum Abschluss beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit ihrem eigenen Handlungsspielraum: Was bedeutet es, ein*e Ally zu sein? Wie kann man Betroffene unterstützen und welche Anlaufstellen stehen zur Verfügung? Der Workshop endet mit einer Selbstreflexion und einem gemeinsamen Ausstieg, in dem die Gruppe das Gelernte zusammenführt und persönliche nächste Schritte formuliert.
Preise
100€
200€


