Studierende stehen heute unter vielfältigen und oft gleichzeitig wirkenden Anforderungen: Leistungs- und Prüfungsdruck, Selbstorganisation, finanzielle Unsicherheiten, hohe Selbstansprüche sowie digitale Dauerverfügbarkeit. Diese Belastungen können zu Überforderung führen und sich negativ auf Lernen, Motivation und Gesundheit auswirken.

Eine bewusste Auseinandersetzung mit Stress und seinen Entstehungsmechanismen ist daher zentral. Ein fundiertes Verständnis von psychologischen, körperlichen und kognitiven Prozessen hilft, eigenes Erleben einzuordnen und gezielt zu beeinflussen. Wissenschaftlich fundierte Strategien zur Stressbewältigung und Selbstregulation tragen dazu bei, langfristig leistungsfähig zu bleiben und die eigene Gesundheit zu schützen.

Angebotene Formate

Meine Seminare zum Thema Stress, Selbstmanagement und mentale Gesundheit werden in präsens in unterschiedlichen Formaten angeboten:

2-tägiges Seminar (2x 6 Stunden): Eine vertiefte Auseinandersetzung mit individuellen Stressmustern, Selbstmanagement, Leistungsdruck, Prokrastination und nachhaltigen Strategien zur Stressbewältigung. Reflexion und praktische Übungen stehen im Fokus.

Studium Generale (ca. 30 UE): Ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes Seminar mit Fokus auf Stressverständnis, Selbstreflexion, evidenzbasierte Bewältigungsstrategien und nachhaltige Prävention im Studienalltag.

Warum ein längeres Format wählen?

Ein längeres Format ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit individuellen Stressmustern und deren Ursachen. Komplexe Zusammenhänge können ausführlich bearbeitet, persönliche Reflexionsprozesse angestoßen und nachhaltige Strategien entwickelt werden. Durch praktische Übungen und wiederholten Transfer in den Alltag wird eine langfristige Verhaltensänderung unterstützt.

2 Tage
(2x 6 Stunden)

Studium Generale
(ca. 30UE)


Inhalte

Tag 1:

  • Einstieg
  • Individuelle Standortbestimmung
  • Selbstmanagement im Studium
  • Zeitmanagement & Planung
  • Priorisierung
  • Zeitdruck & Überforderung
  • Tagesreflexion

Tag 2:

  • Einstieg
  • Prokrastination
  • Perfektionismus & Leistungsdruck
  • Fokus & Konzentration
  • Ressourcen- und Energiemanagement
  • Umsetzung & Dranbleiben
  • Austausch: Strategien & Erfahrungen
  • Abschlussreflexion

Tag 1: Stress verstehen

  • Einführung in zentrale Stressmodelle
  • Stressbegriffe und -dynamiken
  • Eigene Stressreaktionen erkennen

Tag 2: Stressmuster analysieren

  • Stresstypen und individuelle Muster
  • Ungesunde Bewältigungsstrategien
  • Innere Antreiber und Selbstüberforderung

Tag 3: Strategien entwickeln

  • Selbstregulation und Stressbewältigung
  • Ressourcen- und Selbstfürsorge
  • Priorisierung und Selbstorganisation

Tag 4: Transfer & Prävention

  • Leistungsdruck und Prüfungsstress
  • Soziale und digitale Stressoren
  • Rolle von KI im Studium
  • Entwicklung eines individuellen Stresskonzept
  • Abschlussreflexion

Lernziele

Die Teilnehmer*innen setzen sich vertieft mit dem Thema Stress auseinander und lernen, Stress als komplexes Zusammenspiel von äußeren Anforderungen und inneren Bewertungsprozessen zu verstehen. Sie analysieren ihre individuellen Stressmuster, erkennen typische Auslöser sowie ungesunde Bewältigungsstrategien wie Prokrastination, Perfektionismus oder Überforderung und reflektieren deren Auswirkungen auf ihr Lernen und ihre Leistungsfähigkeit. Aufbauend darauf werden wissenschaftlich fundierte Strategien der Stressbewältigung und Selbstregulation vermittelt, die sowohl kurzfristige Entlastung als auch langfristige Stabilität ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung konkreter Kompetenzen im Selbst- und Zeitmanagement: Die Teilnehmer*innen lernen, Aufgaben realistisch zu planen, Prioritäten zu setzen und ihre Arbeitsweise gezielt zu strukturieren. Zudem setzen sie sich mit Leistungsdruck, hohen Ansprüchen und eigenen Denk- und Verhaltensmustern auseinander und entwickeln einen reflektierten Umgang damit. Durch praktische Übungen, Austausch und Transferaufgaben werden individuelle Ressourcen sichtbar gemacht und gestärkt.

Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmer*innen nachhaltige Strategien für ihren Studienalltag entwickeln, ihre Selbststeuerung verbessern und konkrete, umsetzbare Ansätze für den Umgang mit Stress und Anforderungen in Studium und Alltag erarbeiten.

Die Teilnehmer*innen setzen sich umfassend mit dem Thema Stress im Studienkontext auseinander und lernen, Stress als ein komplexes Zusammenspiel von äußeren Anforderungen, individuellen Bewertungen sowie körperlichen, emotionalen und kognitiven Prozessen zu verstehen. Dabei erwerben sie fundierte Kenntnisse zentraler Stressmodelle und können diese auf ihr eigenes Erleben übertragen.

Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die Analyse individueller Stressmuster: Die Teilnehmer*innen erkennen typische Stressoren im Studienalltag, reflektieren eigene Denk- und Verhaltensweisen sowie ungesunde Bewältigungsstrategien wie Prokrastination, Perfektionismus oder Überforderung. Sie setzen sich mit inneren Antreibern und deren Einfluss auf Leistungsdruck und Selbstüberforderung auseinander und entwickeln ein differenziertes Verständnis für ihre persönliche Belastungssituation.

Darauf aufbauend lernen die Teilnehmer*innen evidenzbasierte Strategien zur Stressbewältigung und Selbstregulation kennen und wenden diese praktisch an. Dazu gehören unter anderem Methoden zur Aufmerksamkeitssteuerung, kurze Regenerationsstrategien im Alltag sowie Ansätze zur bewussten Gestaltung von Lern- und Arbeitsprozessen. Ergänzend erwerben sie Kompetenzen im Bereich Selbst- und Zeitmanagement, insbesondere in Bezug auf Planung, Priorisierung und realistische Zielsetzung.

Ein weiterer Fokus liegt auf sozialen und digitalen Stressoren: Die Teilnehmer*innen reflektieren Leistungsdruck und Vergleichsprozesse im Studium, setzen sich mit Kommunikationsdynamiken auseinander und entwickeln Strategien für einen klaren und wertschätzenden Umgang in belastenden Situationen. Zudem wird die Rolle digitaler Medien und KI im Studium kritisch beleuchtet, um Chancen und potenzielle Belastungen bewusst einordnen zu können.

Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer*innen ein reflektiertes Verständnis für ihre eigene Stressdynamik entwickeln, ihre Selbststeuerung stärken und ein individuelles, wissenschaftlich fundiertes Stresspräventionskonzept erarbeiten, das sie nachhaltig in ihrem Studienalltag anwenden können.

weitere Seminarthemen…